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🎓 Für die Grundschule und für alle

Die hier vorgeschlagenen Aktivitäten oder Aktivitätssequenzen sind für Kinder ab 8 Jahren geeignet, funktionieren aber auch sehr gut – sofern man die Sprache anpasst – in der Mittelstufe oder sogar in der Oberstufe und in allen Kontexten, in denen keine besonders technische Erklärung der KI erwartet wird!

Autonomes Roboterrennen

Dauer: 15 Minuten bis 2 Stunden

Die Aktivität „Autonomes Roboterrennen“ ist ideal für alle Zielgruppen ab 8 Jahren, um die Grundprinzipien der KI auf unterhaltsame Weise zu entdecken. Und sie ermöglicht es, ziemlich weit zu gehen: Verständnis der Trainingsdaten, der Verzerrungen der KI, Darstellung des KI-Modells (künstliches neuronales Netz).

Wenn man mit einem ähnlichen und wieder spielerischen Training fortfahren möchte, kann man die Aktivität „Folge-Roboter” wählen.

Lehrplan „4 Stufen der Autonomie einer KI“

Dauer: 3-4 Stunden

Diese Abfolge von vier Handgriffen vermittelt einen umfassenden Überblick über Robotik (Sensoren, Aktoren) und KI.
Sie dient insbesondere der Klärung verschiedener Begriffe (KI ≠ Programmierung; überwachtes Lernen ≠ verstärkendes Lernen).
Darüber hinaus erfolgt die Einarbeitung in die Software schrittweise, sodass die Sequenz relativ einfach zu moderieren und für Kinder leicht zu verstehen ist, noch bevor sie das erforderliche Alter erreicht haben, um mit dem Lernen der Blockprogrammierung zu beginnen.

KI und Metakognition

Dauer: 8 Stunden

Verteidigung der Doktorarbeit „Lernen lernen dank Techniken der künstlichen Intelligenz: Metakognitive Auswirkungen des digitalen Unterrichts und des maschinellen Lernens in der Grundschule”

Marie Absalon (Foto) hat die AlphAI-Lösung getestet, um junge Menschen dazu anzuregen, über ihre eigenen Lernstrategien nachzudenken, indem sie mit den KI-Lerninhalten des Roboters experimentieren.
Zu diesem Zweck hat sie eine Reihe von vier Workshops konzipiert:

  1. Einführung in die KI mit den „4 Stufen der Autonomie einer KI“ (siehe oben), mit Schwerpunkt auf der 4. Stufe „Überwachtes Lernen“, bei der der Roboter selbstständig durch Versuch und Irrtum lernt.
  2. Arbeit zum Begriff „Fehler“: Die Schüler entdecken, dass der Roboter, wenn sie ihm während des Lernprozesses keine Fehler erlauben, kläglich gegen die Wände fährt, sobald er wirklich auf sich allein gestellt ist. Eine Transferaktivität (Lösen eines Labyrinths) lässt die Schüler dann erkennen, dass auch sie versuchen und aus ihren Fehlern lernen müssen, um sich etwas gut einzuprägen.
  3. Arbeit zum Begriff Neugier: Die Schüler entdecken, dass der Roboter, wenn man ihn nicht von Zeit zu Zeit dazu zwingt, andere Aktionen als die aus seiner Sicht beste auszuprobieren, immer im Kreis drehen wird, ohne jemals zu entdecken, dass er mehr „Belohnungen” erhalten kann, wenn er gerade Linien fährt. Eine Transferaktivität (Lösen mathematischer Probleme) ermutigt auch die Schüler, verschiedene Strategien auszuprobieren, selbst wenn sie eine gefunden haben, „die funktioniert”.
  4. Institutionalisierung: Eine Klassendiskussion ermöglicht es, eine mentale Karte der richtigen Einstellungen zu erstellen, die bei einer neuen Problemlösungsaufgabe erforderlich sind, von der Beharrlichkeit in Misserfolgssituationen bis hin zum Streben nach Verbesserung in Erfolgssituationen.

Marie hat bewiesen, dass dieser Workshop die Ergebnisse von Schülern der 4. Klasse in etablierten Tests zur Problemlösungsfähigkeit verbessert. Wir werden in Kürze den Ablauf ihrer Workshops online stellen. Bei Bedarf können Sie uns kontaktieren, damit wir Ihnen weitere Informationen dazu zukommen lassen können.

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